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Original Berliner Morgenpost in unserem Zeitungsarchiv
(Große Berliner Tageszeitung)

Aus folgenden Jahren finden Sie die Zeitung Berliner Morgenpost in unserem Archiv:

1920er

  • 1920
  • 1921
  • 1922
  • 1923
  • 1924
  • 1925
  • 1926
  • 1927
  • 1928
  • 1929

1930er

  • 1930
  • 1931
  • 1932
  • 1933
  • 1934
  • 1935
  • 1936
  • 1937
  • 1938
  • 1939

1940er

1980er

1990er

2000er

Berliner Morgenpost

Die Berliner Morgenpost ist eine der großen Tageszeitungen der Bundeshauptstadt Berlin.
Das Blatt, das auch unter dem Kürzel MoPo bekannt ist, erscheint an allen Tagen der Woche – d.h. sowohl an Werktagen als auch sonntags.
Seine Auflagenstärke liegt bei 101.871 verkauften Exemplaren und seine Reichweite umfasst rund 2,8 Millionen Leser (Stand 4. Quartal 2014).

Obwohl die Macher das Medium als Regionalzeitung verstehen, ist die Berliner Morgenpost weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus bekannt.
Das ist sicher nicht zuletzt der langen Geschichte zu verdanken, auf die das Presseorgan zurückblicken kann:
Die erste Ausgabe der MoPo gelangte bereits am 20. September 1898 in den Handel. Gegründet worden war die Zeitung vom Berliner Verleger Leopold Ullstein, der seit 1892 auch für die in jenen Tagen bedeutendste deutsche Wochenzeitung, die Berliner Illustrirte Zeitung verantwortlich zeichnete. Nach der Machtergreifung durch Hitler im Jahre 1933 wurde der von Ullstein geleitete Verlag gleichen Namens etappenweise der nationalsozialistischen Propaganda angepasst und 1937 in Deutscher Verlag umbenannt. Während all dieser Zeit erschien die Berliner Morgenpost zwar weiter, hatte jedoch außer dem Titel wenig mit dem gemein, was sie vorher verkörperte. Während ihr Name missbraucht wurde, um unter dem Deckmantel von dessen vorheriger Glaubwürdigkeit Nazi-Propaganda zu verbreiten, wurden parallel jüdische Mitarbeiter von Verlag und Redaktion entlassen, verfolgt, deportiert und in großer Zahl ermordet.

Aufgrund der Rolle, die der MoPo von den Nationalsozialisten aufgezwungen worden war, wurde die Tageszeitung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 vom Kontrollrat der Alliierten zunächst verboten.
Ihr Erscheinen wurde daraufhin eingestellt, bis Rudolf Ullstein, ein Sohn des ehemaligen Gründers, dem Ullstein-Verlag im Jahre zu neuem Leben verhalf und sie im September 1952 erneut in den Handel brachte.
Ab dem Jahr 1956 wurde der Ullstein-Verlag schrittweise vom Verlag Axel Springer übernommen, der die Berliner Morgenpost bis in das Jahr 2014 hinein verlegte.
Seit dem 1. Mai 2014 gehört die renommierte Regionalzeitung der Funke Mediengruppe an. Dieser Medienkonzern mit Sitz in Essen verfügt über eine Vielzahl von Anteilen an Zeitungen, Anzeigenblättern, Zeitschriften und elektronischen Medien in Deutschland, Österreich, Kroatien und Ungarn. Neben der MoPo hält er u.a. das Hamburger Abendblatt, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung und die Thüringer Allgemeine sowie die Zeitschriften Gong, Das goldene Blatt und Frau im Spiegel.

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