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Original Frankfurter Allgemeine Zeitung in unserem Zeitungsarchiv
(Überregionale, große deutsche Tageszeitung)

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1940er

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2000er

2010er

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Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist eine überregionale Abonnement-Tageszeitung, deren erste Ausgabe am 1. November 1949 erschien. Das Presseorgan ist auch unter seinem Kürzel FAZ bekannt, das von der Redaktion selbst als F.A.Z. geführt wird.
Die Zeitung erfreut sich weltweiter Anerkennung und verfügt mit 41 Auslandskorrespondenten über eines der international größten Korrespondentennetzwerke.

Ihre Gründung ist einem Zusammenschluss von Unternehmen in Form der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft Wipog zu verdanken, die nach einem geeigneten Medium suchten, um ihre Interessen in der Öffentlichkeit besser vertreten zu können.
Die politische Linie des Blattes wird seit den Gründungstagen nicht von einem Chefredakteur vorgegeben, sondern von den Herausgebern bestimmt. Zum damaligen Zeitpunkt waren dies Hans Baumgarten, Erich Dombrowski, Karl Korn, Paul Sethe und Erich Welter; heute wird diese Position von Werner D Inka, Jürgen Kaube, Berthold Kohler und Holger Steltzner vertreten.

Einige Redakteure, die in der Anfangszeit für die FAZ arbeiteten, waren zuvor bei der 1943 von den Nationalsozialisten unter Hitler verbotenen Frankfurter Zeitung beschäftigt, andere bei der Allgemeinen Zeitung in Mainz.
Das Selbstverständnis der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde von deren Machern auf der Titelseite der ersten Ausgabe in einem Artikel mit dem Titel "Zeitung für Deutschland" umrissen. Darin wird dargelegt, dass trotz des respektgebietenden Vorbildes durch die Frankfurter Zeitung nicht die Absicht verfolgt werden soll, diese zu kopieren. Das Gleiche galt für die Allgemeine Zeitung, deren Tradition sich die Redaktion zwar journalistisch verpflichtet fühlte, ohne jedoch eine direkte Nachfolge antreten zu wollen. Die Vorbilder dienten vielmehr als Basis, die es mit einem völlig neuen Werk zu verknüpfen galt.

Dass dies gelungen ist, belegt der umfassende Erfolg der FAZ. Heute verfügt sie über eine verkaufte Auflage von 305.747 Exemplaren (Stand 3. Quartal 2014) und hat die höchste Auslandsverbreitung aller deutschen Zeitungen abseits der Boulevardblätter.

Besondere Bedeutung kommt ihrer gesellschaftspolitischen Funktion zu. So spielt sie innerhalb des politischen Diskurses eine bedeutende Rolle im Rahmen der Meinungsbildung. Hinzu kommt, dass sie den Anstoß zu einer ganzen Reihe von öffentlichen Diskussionen bot. Ein Beispiel dafür bildet die hitzige Debatte, die um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers" von 2002 entbrannte. Anlass war ein offener Brief des mittlerweile verstorbenen Mitherausgebers Frank Schirrmacher im Vorfeld der Veröffentlichung. Schirrmacher übte darin harsche Kritik an dem Werk, dessen Thema er als "Mord an einem Juden" umriss. Dies führte er als Grund dafür an, dass der Vorabdruck, den die F.A.Z. von vorangegangenen Büchern des Autoren präsentierte, in diesem Fall verweigert wurde.

Ergänzend zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint sonntags die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung bzw. FAS. Diese war ursprünglich nur als Regionalzeitung für die Region Rhein-Main vorgesehen, wird aber seit dem 30. September 2001 bundesweit vertrieben. Sie nutzt die redaktionellen Ressourcen der FAZ, beschäftigt parallel jedoch 50 zusätzliche Redakteure und gilt als eigenständig.