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Historische Zeitung - als Geschenk zum Geburtstag oder der Hochzeit

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Zeitung von 1965 - als Geschenk zum Geburtstag oder der Hochzeit

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Die individuelle Geschenkidee zum 51. Ehrentag

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Eine Auswahl sämtlicher Tage im Jahr 1965


Einige Beispiele alter Zeitungen aus unserem Archiv

Berliner Zeitung vom 11.09.1962 Berliner Zeitung vom 11.09.1962 (Titelblatt) Berliner Zeitung vom 05.01.1963 (Internationale Politik) Neues Deutschland vom 11.02.1962 (Sport) Die Yacht vom 25.10.1963 (Werbeanzeige) Die Yacht vom 25.10.1963 Die Yacht vom 25.10.1963 Badische Zeitung vom 08.01.1963 (Politik) Stuttgarter-Zeitung vom 04.02.1963 (Werbeanzeige)

Was geschah 1965? Ein Rückblick in das Jahr 1965

Anfang 1965 wurde Lyndon B. Johnson, der seit der Ermordung Kennedys das Amt des US-Präsidenten innehatte, für eine weitere Amtzeit vereidigt. In den Vorjahren hatte Johnson Kennedy als Berater zur Seite gestanden und dessen Indochina-Politik befürwortet.
Seit der Teilung Vietnams im Jahre 1954 tobte in dieser Region ein Bürgerkrieg. Die vietnamesische Unabhängigkeitsbewegung Viet Minh, aus der 1960 die Nationale Front für die Befreiung Südvietnams (NLF) hervorgegangen war, bekämpfte eingangs die antikommunistischen Machthaber Südvietnams. Unterstützt wurde sie dabei von der kommunistischen Regierung Nordvietnams. Kennedy hatte sich auf die Fahne geschrieben, Südvietnam fortgesetzte Hilfe zukommen zu lassen, um das Land vor jedweder kommunistischer Aggression zu schützen. Diese Haltung brachte die Staatsspitze der USA zunehmend in eine Zwangslage, mit der Johnson nach dem Tod seines Vorgängers im Jahre 1963 umgehen musste. Als der neue Regierungschef Südvietnams eine Einigung mit der NLF zu forcieren begann, ließ Johnson ihn zu Beginn des Jahres 1964 stürzen. Die NLF reagierte zum Ende des gleichen Jahres hin, indem sie begann, US-Militärbasen anzugreifen. Johnson entschied sich im Jahre 1965 dafür, die bisherige Linie weiter zu verfolgen und begann, mit Bombardements gegen die NLF vorzugehen. Da deren Stützpunkte in Nordvietnam vermutet wurden, konzentrierte sich das US-Militär vorrangig auf Ziele in diesem Land. Allein 1965 wurden 25.000 Bombenangriffe auf Nordvietnam geflogen, bei denen 63.000 Tonnen Munition zum Einsatz gelangten. Besonders die Bilder von zivilen Opfern US-amerikanischer Angriffe mit Napalm-Bomben wurden später in allen Zeitungen veröffentlicht und machten das Grauen jener Tage offensichtlich. Mit dem Bekenntnis der Sowjetunion zu Nordvietnam bildete der Vietnamkrieg zudem einen nach Südostasien verlagerten Stellvertreterkrieg des Kalten Krieges.

Die Kluft, welche die Gegner des Kalten Krieges voneinander trennte, prägte auch den Umgang der Bundesrepublik Deutschland mit der DDR. Die Bundesregierung verweigerte der DDR weiterhin die Anerkennung und betrachtete es als Affront, wenn Drittländer diplomatischen Umgang zu jenem Nachbarstaat pflegten. Deshalb stellte die Bundesrepublik jegliche Wirtschaftshilfe für Ägypten am 7. März 1965 ein, nachdem Walter Ulbricht diesem nordafrikanischen Land einen Staatsbesuch abgestattet hatte.

Auch Frankreichs Fernbleiben von den Ratssitzungen der EWG ließ nicht gerade vermuten, dass 1965 das "Jahr der internationalen Kooperation" war. Mit jener ab dem 1. Juli 1965 verfolgten "Politik des leeren Stuhls" ging einher, dass die gesamte Institution beschluss- und dadurch handlungsunfähig war.

Am 4. Oktober 1965 sprach erstmals ein Papst zur Vollversammlung der Vereinten Nationen. Die Rede, die Paul VI. auf eine Einladung von UNO-Generalsekretär U Thant hin hielt, erregte weltweites Aufsehen und wird zu den wichtigsten politischen Reden des 20. Jahrhunderts gezählt.

In der Bundesrepublik sorgte der Besuch der britischen Königin Elizabeth II. im Mai für noch größeren Jubel als die am Jahresbeginn beschlossene Senkung der Lohnsteuer. Die deutschen Zeitschriften schwärmten vom "Staatsbesuch des Jahrhunderts". Und die Londoner Tageszeitung "Daily Mirror" revanchierte sich mit der Headline "Its the Queen - wunderbar!" für den begeisterten Empfang.

Ebenfalls für Schlagzeilen in den Londoner Zeitungen sorgte Ronald Biggs in diesen Tagen. Biggs war an dem bis dahin spektakulärsten Postzugraub beteiligt. Am 8. August 1963, seinem 34. Geburtstag, hatte er dabei gemeinsam mit Komplizen die Rekordsumme von 2,63 Millionen Pfund erbeutet. Am 8. Juli 1965 machte er erneut von sich reden, als er über eine Strickleiter aus dem Wandsworth-Gefängnis in London flüchten konnte. Es gelang ihm, sich in Brasilien ein neues Leben aufzubauen und sich der britischen Justiz bis in das Jahr 2001 hinein zu entziehen.

Ein Ereignis des Jahres wird vielen Menschen bis heute besonders gut im Gedächtnis geblieben sein: Der großflächige Stromausfall im Nordosten der Vereinigten Staaten und in Teilen Kanadas. Dieser hebelte den regulären Tagesablauf von rund 30 Millionen Menschen über mehrere Stunden hinweg komplett aus. Das Ergebnis war ein Babyboom, der neun Monate später registriert werden konnte!


Die wichtigsten Schlagzeilen aus dem August 1965

Am 6. August 1965 wurde in den USA ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichstellung der schwarzen Bevölkerung gesetzt: US-Präsident Lyndon B. Johnson unterzeichnete den sogenannten "Voting Rights Act". Mit ihm wurde den Afroamerikanern ausdrücklich das Wahlrecht zugestanden.

Der Monat August brachte den Cookinseln im Jahr 1965 innere Autonomie. Und Singapur erlangte seine Souveränität über den Austritt aus der Malayischen Förderation.

In Deutschland spielte die juristische Aufarbeitung der Schrecken des Nationalsozialismus weiterhin eine wichtige Rolle. In Frankfurt am Main setzte am 19. August 1965 die zweitägige Urteilsverkündung im ersten der sogenannten Auschwitzprozesse ein. Nach insgesamt 183 Verhandlungstagen wurden sechs lebenslange Haftstrafen, eine zehnjährige Jugendstrafe sowie zehn Freiheitsstrafen zwischen dreieinhalb und vierzehn Jahren verhängt. Hinzu kamen drei Freisprüche aus Mangel an Beweisen.

Ein anderer Justizfall nahm mit dem Freispruch für Johann Lettenbauer am 11. August 1965 eine überraschende Wendung. Lettenbauer war 18 Jahre zuvor dafür verurteilt worden, in Oberreitnau im Allgäu seine älteste Tochter und sein eigenes Enkelkind ermordet zu haben. Später stellte sich heraus, dass eine Zeugin, die von Beginn an behauptet hatte, zwei Fremde aus dem Mordhaus kommen gesehen zu haben, Recht gehabt hatte. Im März 1965 wurden die wahren Täter schließlich verhaftet.

In der DDR begann auf Weisung von Walter Ulbricht hin am 4. August 1965 der Bau des Berliner Fernsehturms am Alexanderplatz. Die am 3. Oktober 1969 in Betrieb genommene Konstruktion in Form einer Betonnadel zählt heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Berlin und zieht jährlich rund eine Million Besucher an.

Am 27. August 1965 erlitt Charles-Édouard Jeanneret-Gris in der Nähe von Cap-Martin einen Herzinfarkt im Meer. Der Mann, der unter dem Namen Le Corbusier als Architekt, Stadtplaner, Maler und Bildhauer auf der ganzen Welt bekannt war, ertrank infolgedessen im Alter von 78 Jahren. Während die Welt der Bildenden Kunst durch diesen jähen Tod um ein Vielfaches ärmer wurde, erfuhr die Musikwelt am 6. August 1965 eine deutliche Bereicherung. An diesem Tag erschien mit "Help!" bereits das fünfte Album der Liverpooler Band The Beatles.

Dass 1965 als das internationale "Jahr der Kooperation" galt, würdigte die Schauspielerin Jane Fonda auf ganz besondere Weise. Am 14. August 1965 ehelichte die Mimin, die in den 1970er Jahren vor allem über den Vertrieb von Aerobic-Videos Erfolge verbuchen konnte, in Las Vegas den Regisseur Roger Vadim. Noch jemand, dem das Datum gut in Erinnerung geblieben sein dürfte, ist der Fußballer und spätere Trainer Jupp Heynckes. Dieser gab am gleichen Tag sein Erstligadebüt. Diesem folgten allein 368 weitere Einsätze als Erstligaspieler. Im Alter von 67 Jahren konnte Heynckes als Trainer schließlich sogar sein 1.000. Bundesligaspiel verbuchen.


Die wichtigsten Schlagzeilen aus dem September 1965

Im Zuge eines Putschversuchs, den eine Vereinigung namens "Bewegung 30. September" innerhalb der indonesischen Armee unternahm, starben im September des Jahres 1965 sechs führende Generäle. Die Vorfälle wurden rasch der PKI und damit der drittstärksten kommunistischen Partei der Welt angelastet. Unter dem Kommando von General Suharto verübten Teile der indonesischen Armee deshalb ab dem Folgemonat blutige Massaker an Parteianhängern und chinesischstämmigen Bürgern. Den grausamen Massenmorden fielen in den Jahren 1965 und 1966 etwa 500.000 Menschen in Indonesien zum Opfer. Bis heute konnte nicht abschließend geklärt werden, wer für den Putschversuch, der die schrecklichen Geschehnisse auslöste, verantwortlich zeichnete. Es gilt jedoch mittlerweile als gesichert, dass er nicht der PKI angelastet werden kann.

Mit Unterstützung der Vereinten Nationen wird der Zweite Kaschmirkrieg, der seit dem Vormonat getobt hatte, durch ein Waffenstillstandsabkommen vom 22. September 1965 beigelegt. Der Konflikt war von den beiden südasiatischen Staaten Indien und Pakistan ausgetragen worden, die beide die Region Kaschmir für sich beanspruchten.

In der Bundesrepublik konnte die CDU die fünfte Bundestagswahl nach Kriegsende mit einer deutlichen Mehrheit für sich entscheiden. Sie errang 245 Mandate, während der SPD als zweitstärkster Kraft nur 202 zufielen.

Ein Ereignis, über das die Zeitungen im September 1965 ausführlich berichteten, war das Konzert der Rolling Stones in der Berliner Waldbühne. Dort hatten sich am 15. September 1965 rund 21.000 zumeist jugendliche Fans eingefunden, um das Abschlusskonzert der ersten Deutschlandtournee der Band mitzuerleben. Während die Vorbands spielten, heizte sich die Stimmung langsam auf, so dass es zu Tumulten kam, als die britischen Musiker schließlich die Bühne betraten. Die Stones zogen sich zurück, nachdem die Bühne mehrfach gestürmt worden war. Auch ihr zweiter Versuch aufzutreten, misslang. Nach insgesamt maximal 25 Minuten, flüchtete die Band endgültig. Das verärgert die Zuschauer zusätzlich, da die Ticketpreise bei 20 DM und damit auf einem extrem hohen Preisniveau gelegen hatten. Weil die aufgebrachte Menge sich nicht beruhigen ließ, entschloss sich der Veranstalter schließlich, über mehrere Minuten hinweg das Licht auszuschalten. Dies führte dazu, dass die zornige und zum Teil gewaltbereite Stimmung durch Panik weiter aufgeputscht wurde. Es kam zu schweren Zusammenstößen zwischen Polizei und Publikum. Die Bilanz lag später bei 89 vorläufigen Festnahmen, 61 Fällen von Erster Hilfe, 28 stationär aufgenommenen Zuschauern, 26 verletzten Polizisten, einem verletzten Polizeipferd und einem Sachschaden in Höhe von 300.000 DM allein in der Waldbühne. Dort waren 80% der Holzbänke beschädigt oder ganz zerstört worden. Eine Journalistin der Bild-Zeitung schrieb später: "Ich kenne die Hölle [...] Mein Beruf hat mich gelehrt, ziemlich tapfer zu sein. In der Waldbühne habe ich in der vergangenen Nacht das Fürchten gelernt." Mit ihren Ängsten sprach sie sicher all jenen aus der Seele, die im Anschluss an den kurzen Auftritt der Rolling Stones ein generelles Verbot von Beat-Konzerten forderten.

Ein Ereignis vom 26. September 1965 begeisterte demgegenüber viele Menschen in der Bundesrepublik: Die deutsche Fußballnationalmannschaft konnte sich mit 2:1 gegen die Nationalelf von Schweden behaupten und qualifizierte sich damit für die Fußball-Weltmeisterschaft, die 1966 in England stattfinden sollte. Dieses Qualifikationsspiel war übrigens das erste Länderspiel von Franz Beckenbauer.

Was die bundesdeutschen Fernsehzuschauer ebenso sehr in Bann gezogen haben dürfte wie das Spiel, war die erste Live-Übertragung der Ziehung der Lottozahlen, die vom Fernsehen im September 1965 präsentiert wurde.


Die wichtigsten Schlagzeilen aus dem Oktober 1965

Dass die Zeitungen dem Oberhaupt der katholischen Kirche im Oktober 1965 viel Platz einräumten, hatte besondere Gründe.
Im Anschluss an den Tod von Johannes XXIII. am 3. Juni 1963 war Kardinal Montini am 21. Juni des gleichen Jahres zum Papst gewählt worden. Am 30. Juni 1963 wurde er als Paul VI. als letzter Papst mit der Tiara gekrönt. Während des Zweiten Vatikanischen Konzils im November 1964 verschenkte er die Tiara zugunsten der Armen Roms und führte sie seither nur noch in seinem Wappen.
Und dies war nicht die einzige Maßnahme, mit welcher der neue Papst die Menschen in jenen Tagen verblüffte.
Zeitgleich mit der Geschichte der Krönungszeremonie beendete er den seit 150 Jahren bestehenden Reiseverzicht, den seine Vorgänger praktiziert hatten. Zum Erstaunen der Weltöffentlichkeit trat er im Sommer des Jahres 1964 eine Pilgerfahrt zu den Heiligen Stätten in Israel und Jordanien an. Die Reise bestimmte die Schlagzeilen der Zeitungen zum einen, weil noch nie zuvor ein Papst ins Heilige Land gereist war, und zum anderen, weil sie die faktische Anerkennung des Staates Israel durch die katholische Kirche zum Ausdruck brachte.
Im Oktober 1965 unternahm Papst Paul VI. einen weiteren überraschenden Schritt. Er reiste nach New York, wo er als erster Papst überhaupt am 4. Oktober 1965 eine Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen hielt. Sein bewegender Appell für den Weltfrieden berührte Menschen rund um den Globus und wird heute zu den bedeutendsten Reden des 20. Jahrhunderts gezählt.

In den USA markiert der Oktober 1965 einen Meilenstein im Zuge der Überarbeitung des Einwanderungsrechts. Die erstarkte amerikanische Bürgerrechtsbewegung hatte schon seit Langem einen neuen Gesetzesentwurf gefordert. Der Grund dafür bestand vor allem darin, dass die nach Ländergruppen aufgeschlüsselte Einwanderungsquote inakzeptabel niedrig angesetzt worden war. So durften beispielsweise aus China lediglich 105 Menschen pro Jahr in die USA einreisen.
Im Jahr 1965 reagierte die Regierung schließlich auf die Forderungen. Der demokratische Abgeordnete Emanuel Celler hatte im Vorfeld ein neues Gesetz entwickelt, das bereits von Kongress und Senat verabschiedet worden war. Am 3. Oktober 1965 erlangte die Neuregelung in Gestalt des "Immigration and Naturalization Services Act of 1965 (INS Act of 1965)" durch die Unterschrift von Präsident Lyndon B. Johnson Rechtsgültigkeit.

Während Frankreich am 26. Oktober 1965 den "Code Postal" einführte, der sich aus der jeweiligen Départementnummer sowie den ersten drei Buchstaben des Ortsnamens zusammensetzte, wurden in der Bundesrepublik die Mitglieder des neuen Kabinetts unter Bundeskanzler Ehrhardt vereidigt.

Nur einen Tag später, am 27. Oktober 1965, fällte der Staatsgerichtshof ein Urteil, welche das gängige Schulgebet in Hessen für den Fall untersagte, dass sich auch nur ein einziger Schüler oder Erziehungsberechtigter dagegen aussprach.

Auch in der Deutschen Demokratischen Republik wurden in diesem Monat Neuerungen eingeführt, über deren Auswirkungen die alten Zeitungen umfangreich berichteten.
Zum einen hatte die Regierung der DDR am 15. Oktober 1965 bekannt gegeben, dass es Rentnern fortan gestattet war, auch das nicht-sozialistische Ausland zu bereisen.
Zum anderen hatte die Regierung in der Monatsmitte offiziell untersagt, Beatmusik zu spielen und parallel 54 in Leipzig registrierte Bands verboten. Daraufhin kam es am 31. Oktober 1965 zur sogenannten "Leipziger Beatdemo". Die Jugend schien sich in Anbetracht der staatlichen Zensurpraxis zu emanzipieren und probte in der Innenstadt von Leipzig den Aufstand. Obwohl Volkspolizei und Staatssicherheit umgehend reagierten, 264 Menschen verhafteten und die Protestversammlung gewaltsam auflösten, gilt sie bis heute als eine der größten nicht-genehmigten Demonstrationen des Landes und hat die Jugend- und Kulturpolitik in der DDR deutlich beeinflusst.

Auf gänzlich andere Weise mit Musik und einem Gesetzeskonflikt verknüpft war ein Ereignis, das sich am 4. Oktober 1965 zutrug: Johnny Cash, der im Jahr 1963 mit seiner Version des Songs "Ring of Fire" einen Welthit gelandet hatte, wurde von der Flughafenpolizei von El Paso im US-Staat Texas mit weit über 1.000 Amphetamin- und Beruhigungstabletten im Gitarrenkoffer verhaftet. Der Musiker musste eine Nacht im Gefängnis verbringen und anschließend eine Strafe in Höhe von 1.000 Dollar begleichen. Zusätzlich wurde Cash zu einer 30-tägigen Bewährungsstrafe verurteilt.


Die wichtigsten Schlagzeilen aus dem November 1965

Im November 1965 war besonders der afrikanische Kontinent einer Vielzahl von politischen Ereignissen unterworfen. Bereits 1964 waren Nordrhodesien und das benachbarte Njassaland als Simbabwe und Malawi unabhängige Staaten geworden. Davon ermutigt, erklärte am 11. November 1965 mit Südrhodesien auch das dritte der britischen Protektorate einseitig seine Unabhängigkeit. Während Simbabwe und Malawi von Repräsentanten der schwarzafrikanischen Mehrheit regiert wurden, orientierte sich Südrhodesien am Apartheid-Vorbild Südafrikas und plante eine weiße Minderheitsregierung unter Premierminister Ian Douglas Smith. Da Smith sich seit seiner Wahl im Vorjahr weigerte, die schwarze Bevölkerungsmehrheit an der Regierung zu beteiligen, blieb die internationale Anerkennung der Unabhängigkeit des Landes, das sich nun Rhodesien nannte, allerdings aus. Am 12. November 1965 erklärten die Vereinten Nationen die einseitige Unabhängigkeitserklärung für illegal.

Im Oktober hatte der kongolesische Präsident Kasavubu gemeinsam mit Armeechef Mobutu Sese Seko den Rücktritt von Ministerpräsident Tschombé erzwungen. Den Machtkämpfen folgte ein Staatsstreich, der am 25. November 1965 zur Absetzung von Kasavubu führte. Mobutu Sese Seko übernahm die Macht im Kongo und leitete damit eine Etappe ein, die das Land zu einer der korruptesten Diktaturen des Kontinents machte. Die Ära Mobutu sollte erst weit über zwanzig Jahre später, im Jahre 1997, enden.

In Dahomey, dem Vorläuferstaat des heutigen Benin, kam es am 29. November 1965 zum Rücktritt von Präsident Sourou-Migan Apithy. Ab diesem Tag wurden die Regierungsgeschäfte von Parlamentspräsident Tahirou Congacou ausgeführt. Da es Congacou jedoch nicht gelang, die zerstrittenen Parteien zur Zusammenarbeit zu bewegen und Handlungsfähigkeit herzustellen, wurde er im Zuge eines Militärputsches schon im Folgemonat wieder abgesetzt.

Doch auch Nachrichten aus anderen Teilen der Welt bestimmten die Schlagzeilen in diesem Monat:

Am 20. November 1965 machte ein Schwammtaucher vor der Nordküste Zyperns eine sensationelle Entdeckung. Östlich der Hafenstadt Kyrenia sichtete er das Wrack eines Schiffes, das etwa 300 Jahre vor Christi Geburt gesunken war. An Bord befindliche Weinkrüge, der Hausrat der einstigen Besatzung und im Inneren gefundene Goldmünzen bildeten spektakuläre Zeitzeugnisse. Dass Speerspitzen entdeckt wurden und Wertgegenstände fehlten, ließ zudem den Rückschluss zu, dass der Untergang aufgrund eines Piratenangriffes erfolgt war. Das rund 14,75 m lange Schiff bildet heute ein wichtiges Symbol Zyperns und ziert u.a. die 10-, 20- und 50-Cent-Münzen des Landes.

In der Bundesrepublik verblüffte der Künstler Joseph Beuys die Menschen am 26. November 1965 mit seiner Aktion "Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt". Beuys hatte sich dafür in der Düsseldorfer Galerie Schmela eingeschlossen und ließ sein Publikum durch die Fenster daran teilhaben, wie er einen toten Hasen im Inneren von Bild zu Bild trug und ihm vermeintlich die Kunstwerke erklärte. Die Vorführung gilt heute als herausragendes Beispiel für den erweiterten Kunstbegriff von Beuys, der Sprache in die darstellende Kunst integriert.

In der DDR wurde die erste Antibabypille Ovosiston am 15. November 1965 ins Arzneimittelregister eingetragen. Das als "Wunschkindpille" vertriebene Verhütungsmittel der VEB Jenapharm konnte anschließend für 3,50 DDR-Mark erworben werden und erfreute sich schnell großer Beliebtheit.

In den Vereinigten Staaten von Amerika kam es am 9. November 1965 zu einem umfassenden Stromausfall, der den Alltag im gesamten Nordosten der USA sowie in Teilen Kanadas über mehrere Stunden hinweg vollständig zum Erliegen brachte. Unabhängig davon, dass die Antibabypille in Nordamerika bereits fünf Jahre zuvor eingeführt worden war, zog der Blackout nach Ablauf von neun Monaten einen gigantischen Babyboom nach sich.