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Was geschah 1964? Ein Rückblick in das Jahr 1964

Obwohl das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahre 1964 um die höchste, bislang je da gewesene Rate anstieg, erwies sich 1964 als ausgesprochen turbulentes Jahr.

Präsident Lyndon B. Johnson Präsident Lyndon B. Johnson

US-Präsident John F. Kennedy war im November des Vorjahres ermordet worden. Nun stand sein Nachfolge Lyndon B. Johnson vor einer Reihe von außen- und innenpolitischen Problemen. Einen entscheidenden innenpolitischen Brennpunkt bildete die Rassentrennung. Bereits im Mai waren zwei schwarze Jugendliche vom Ku-Klux-Klan ermordet worden. Auf die Leichen und die Spur der Mörder gelangte das FBI jedoch erst rund einen Monat später. Und das auch nur, weil es aufgrund der Ermordung dreier schwarzer Bürgerrechtler durch Mitglieder der rassistischen Vereinigung ermittelte. Parallel zu den Gräueltaten wurde der Civil Rights Act im US-amerikanischen Kongress heiß diskutiert. Das Gesetz, das bereits von Kennedy vorgeschlagen worden war, sollte die Rassentrennung aufheben und die Gleichstellung der schwarzen Bevölkerung gewährleisten. Am 2. Juli 1964 war es endlich so weit und Lyndon B. Johnson unterzeichnete das neue Bürgerrechtsgesetz. Fortan galt etwa die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen wie Restaurants, Kinos, Hotels, Sportstadien, Bussen und Sanitäreinrichtungen als illegal. Bis das Gesetz landesweite Anerkennung fand, sollte noch viel Zeit vergehen. Nichtsdestotrotz war jedoch ein Meilenstein in der rechtlichen Gleichstellung von Afroamerikanern gesetzt worden.

Als außenpolitischer Brandherd erwies sich der schon seit 1957 zwischen Nord- und Südvietnam tobende Bürgerkrieg. Am 6. Juli 1964 griff der Vietcong in der Schlacht von Nam Dong einen dort angesiedelten Feldstützpunkt der Spezialkräfte der US-Armee an. Nur kurze Zeit später, am 7. August 1964, stimmte der US-Kongress für die Tonkin-Resolution. Diese bevollmächtigte den US-Präsidenten dazu, den Befehl für den Eintritt der US-amerikanischen Streitkräfte in den Vietnamkrieg zu erteilen. Als Anlass dafür galt der „Tonkin-Zwischenfall“ vom 4. August. Gemeint ist damit ein Gefecht, das sich angeblich vor der Küste des damaligen Nordvietnam zwischen zwei US-amerikanischen Kriegsschiffen und nordvietnamesischen Schnellbooten ereignete. Der Zwischenfall wurde als Angriff Nordvietnams auf die US-amerikanische Marine gedeutet und als solcher dem US-Präsidenten gemeldet. Augenzeugen berichteten jedoch später, dass sich an jenem Datum gar kein Gefecht ereignet haben soll. Das änderte jedoch nichts mehr daran, dass die Falschmeldung bereits zum Kriegseintritt der USA geführt hatte. Damit war der Grundstein für ein bis heute nachwirkendes US-amerikanisches Trauma gelegt.

The Beatles: Paul, George und John im Jahr 1964 The Beatles: Paul, George und John im Jahr 1964

Weniger traumatisch wirkte sich zum Glück die Sensation aus, dass die fünf Spitzenplätze der US-Charts im Jahr 1964 allesamt von britischen Staatsbürgern belegt wurden. Denn Platz eins bis fünf entfielen geschlossen auf Titel der Band The Beatles. So etwas hatte es bis dahin noch nie gegeben!

Doch die Zeitungen des Jahres 1964 waren auch voll mit Berichten aus anderen Teilen der Welt.

So ist 1964 beispielsweise auch das Jahr, in dem auf die Initiative des damaligen ägyptischen Präsidenten hin die PLO gegründet wurde. Diese sollte die Vertretung des arabischen Volkes in Palästina im Rahmen einer panarabischen Bewegung stellen.

Zu den Nachrichten, die aus Südamerika kamen, zählte, dass Humberto Castelo Branco am 31. März durch einen Staatsstreich Präsident von Brasilien geworden war. Sein Amtsantritt markiert den Beginn einer über 21 Jahre anhaltenden Militärdiktatur.

Menschen weltweit lasen schockiert, was die Zeitungen nach dem 4. Mai 1964 aus Lima zu berichten hatten. Während eines Qualifikationsspiels für die Olympischen Spiele, das die Mannschaften von Peru und Argentinien austrugen, kam es im Nationalstadion zu einer Massenpanik. Dass die Stadiontore noch verschlossen waren, forderte letztlich 328 Menschenleben. Weitere 500 Personen wurden verletzt.

Papst Paul VI bei einer Pilgerreise Papst Paul VI bei einer Pilgerreise

Und auch in Deutschland kam es 1964 zu einer Tragödie. In einer Kölner Grundschule ermordete ein Frührentner acht Kinder und zwei Lehrerinnen. Anschließend tötete sich der Mann, der mit einem selbstgebauten Flammenwerfer und einer Lanze durch die Klassenräume gezogen war, mit Pflanzenschutzmittel selbst. Die Schule wurde im Anschluss an die Tat geschlossen. Heute befindet sich die Simultanhalle auf dem Gelände, die lokalen Künstlern als Atelier und Ausstellungshalle dient.

Doch die alten Zeitungen haben auch eine Vielzahl weiterer Begebenheiten „konserviert“, die sich 1964 zutrugen. So brach etwa Papst Paul VI. gleich zu Jahresbeginn zu einer mehrtägigen Pilgerreise auf, die ihn nach Jordanien und Israel führen sollte. Dies machte ihn zum ersten amtierenden Oberhaupt der katholischen Kirche, das seit dem Jahr 1914 die Grenzen Italiens überschritt. Ebenfalls auf Grenzübertritte bezog sich eine Neuregelung, welche die Regierung der DDR am 9. September 1964 ausgab. Diese gestand Rentnern fortan Verwandtenbesuche in der Bundesrepublik Deutschland und in West-Berlin zu. Eine weitere Neuverordnung durch die Staatsführung der DDR sah vor, dass Besucher aus dem Westen ab dem 1. Dezember 1964 einen Mindestumtausch leisten mussten.

Nur vier Tage später wurde in der Bundesrepublik der Grundstein für die Gründung einer neuen Institution gelegt. Der Bundestag stimmte der Einrichtung der Stiftung Warentest zu. Diese hat zwar nichts mit dem Grenzverkehr zu tun, wird jedoch auch unabhängig davon bis heute von vielen Bundesbürgern für unverzichtbar erachtet.

Lesen Sie am besten selbst, was 1964, in dem u.a. die ersten Exemplare des Ford Mustang vom Band rollten, noch alles zu bieten hatte!

Bildernachweis:
Foto - Präsident Lyndon B. Johnson: By Cecil Stoughton
Foto - The Beatles: Paul, George und John im Jahr 1964 - Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de
Foto - Papst Paul VI bei einer Pilgerreise - Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de

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